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LIEGE
Kirchenschatz der Lütticher Kathedrale


Photos 12043321.JPGKirchenschatz aus dem 11. bis 14. Jahrhundert. Sakrale Objekte aus den Provinzen Namur und Luxemburg: Goldschmiedearbeiten (unvergleichliche Werke, darunter die berühmte Reliquienbüste des heiligen Lambertus, die der Goldschmied Hans von Reutlingen vor 1512 in Aachen schuf. Die Büste enthält den Schädel des Heiligen. Es handelt sich um die größte europäische Reliquienbüste der Spätgotik), Gläser aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, Skulpturen, Dinanderien, liturgischer Schmuck u.v.m. Der Salle du Doyen ist dem Bischof und dem Domkapitel im 19. Jahrhundert gewidmet. Dort sind Schmuck, Kelche und Goldschmiedearbeiten zu sehen.
Der Salle du Chantre ist der Malerei des 16. bis 18. Jahrhunderts gewidmet. Im Mittelpunkt steht der Lütticher Maler Bertholet Flémal.
Im Salle des Archidiacres werden in einer großen Vitrine Kelche, Ziborien und eine Monstranz aus dem 18. Jahrhundert aus der Lütticher Kirche Saint-Jacques ausgestellt. Ebenso werden Werke aus verschiedenen Kirchen des Bistums präsentiert, so z. B. Kerzenhalter und Silberstatuen.
Die ehemalige Klosterkirche wurde nach dem Konkordat von 1801 in den Rang einer Kathedrale erhoben. Sie stammt aus dem 10. Jahrhundert, vom 13. bis zum 15. Jahrhundert wieder errichtet und in der Mitte des 19. Jahrhunderts restauriert. Kirchenschiff und Chor sowie die Kreuzgänge aus dem 15. und 16. Jahrhundert bestechen durch ihre Nüchternheit und Harmonie. Zahlreiche Elemente in der Kirche sind der näheren Betrachtung wert, etwa die aus dem 16. Jahrhundert stammenden und die modernen Kirchenfenster, die barocke Statue eines liegenden Jesus aus weißem Marmor von Del Cour sowie das Mobiliar aus dem 19. Jahrhundert.
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