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TOURNAI
Museum für Waffen und Militärgeschichte


Photos 12264027.JPGDas Museum für Waffen und Militärgeschichte war zunächst in der Tour Henry VIII. untergebracht. Inzwischen ist es in einem Stadtpalais aus dem 18. Jahrhundert untergebracht, das als Architekturdenkmal des Hennegaus klassifiziert ist. In den zehn Sälen des Museum erwarten den Besucher umfangreiche, nach Themenbereiche zusammengestellte Sammlungen: Empire-Saal: Hier sind Vitrinen mit Waffen, Sammlungen von Stich- und Feuerwaffen sowie verschiedene historische Objekte und Dokumente, außerdem die Totenmaske Napoleons I. zu sehen. Dynastie-Saal: Hier erwarten den Besucher zwei Sammlungen von Stichwaffen, eine Sammlung afrikanischer Waffen sowie verschiedene Objekte aus der ehemaligen Kolonie Belgisch-Kongo. Marine-Saal: Dort sind verschiedene Dokumente und Stiche zur Geschichte der belgischen Marine sowie Gerätschaften der Seestreitkräfte ausgestellt. Saal der zwei Weltkriege: In den Vitrinen sind Uniformen der in die beiden Weltkriege involvierten Armeen sowie Feuerwaffen (Gewehre, Maschinengewehre usw.) zu sehen. Saal der Résistance: Ausgestellt werden zahlreiche Erinnerungen an die Résistance im Zweiten Weltkrieg, darunter Orden, Waffen, Fahnen und Dokumente sowie ein Senderempfänger der Résistance von Tournai. Saal der Fremdenlegion: Ausstellung von Waffen, Uniformen und Dokumenten der Freiwilligentruppe. Modellsaal: In verschiedenen Diavorträgen werden die Ardennenschlacht, die Landung der Alliierten in der Normandie sowie verschiedene Kriegsfahrzeuge, -flugzeuge und -schiffe präsentiert. Sender- und Munitionssaal: Hier sind verschiedene belgische und englische Radioempfänger, Telefonzentralen sowie eine große Auswahl entschärfter Munition und Sprengstoffe zu sehen. Fahnensaal: Die rund 30 Fahnen, die im wunderschönen Gebälk aus dem 18. Jahrhundert aufgehängt sind, waren ein Geschenk der Heimatvereine von Tournai und Umgebung. Zu sehen sind des Weiteren Büsten der belgischen Könige. Ein Wandfresko stellt die Bombardierung von Ypern während der Schlacht an der Yser dar. In den Garagen des Gebäudes befinden sich Kanonen sowie schweres Gerät. Das Museum befindet sich in einem Stadtpalais aus dem 18. Jahrhundert, das als Architekturdenkmal des Hennegaus klassifiziert ist.
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