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BASTOGNE
Musée en Piconrue


Photos 11071468.JPGDas Museum hat sich nicht nur die Rettung sakraler Kunst zur Aufgabe gemacht, sondern bemüht sich als Zentrum für ethnographische Studien auch darum, das Leben rund um die Objekte der sakralen Kunst; Bildhauer- und Goldschmiedearbeiten, Gemälde, liturgischer Schmuck, zu erforschen und die Werke in ihren ursprünglichen Kontext einzuordnen, nämlich den der Provinz Luxemburg, die bis zur Mitte des vergangenen Jahrhunderts noch im Rhythmus der Feldarbeit und der ländlichen Feste lebte. Das Museum ist im ehemaligen Kloster Bethléem untergebracht, das 1628 von den Rekollektinnen gegründet wurden. 1807 kaufte der Bischof von Metz die während der Französischen Revolution veräußerten Gebäude zurück. 1831 gründete der Bischof von Namur dort ein Laienseminar, von dem das ehemalige Kloster nur ein Nebengebäude war. Das Kloster Bethléem, von dessen ursprünglicher Architektur nur noch zwei eindrucksvolle Gewölbesäle erhalten sind, war bis 1981 Heimat eines Nonnenorden. Der Name "Piconrue" geht auf den Namen einer alten Straße zurück, in der im Mittelalter das Handwerk der Tuchmacher, die hauptsächlich Wollabfälle verarbeiteten, die man "picons" nannte.
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