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MUSSY-LA-VILLE
Museum Rue Etienne Lenoir


Photos 12053537.JPGDie Einwohner von Mussy sind stolz auf ihre berühmten Mitbürger, deren Porträts sowie den Großteil ihres Schaffens in dem kleinen Museum für Lokalgeschichte mit dem Namen "Rue Etienne Lenoir" bewundern kann. Dieses Museum ist im ehemaligen "Café de la Place" an der Grand Place Abbé Alexandre im Zentrum in einem Zimmer des "Maison de la Lorraine belge" (Fremdenverkehrsamt) untergebracht. Den größten Raum im Museum nimmt Etienne Lenoir ein. Er hat den ersten Gasmotor erfunden. Michel-Justin Duvigneaud ließ mehrere Erfindungen zur Verbesserung von stählernen Schreibfedern patentieren. Er emigrierte zunächst nach Paris, später in die Vereinigten Staaten. Vincent du Vigneaud, einer seiner Urenkel und ehemals Chef des New Yorker Gesundheitsamtes, erhielt 1955 den Nobelpreis für Chemie. Marcel Laurent war ein bedeutender Professor an der Universität Lüttich. Zuvor war er als Konservator am Museum für Kunst und Geschichte in Brüssel tätig. Er ist weltweit als Fachmann für die Architektur und Bildhauerei der griechischen Antike anerkannt. Schließlich seien noch zwei bekannte Ingenieure genannt: Joseph Goffinet, Agronom und Soldat im kolonialen Afrika, und Emile Bodard, Hoch- und Tiefbauingenieur, der maßgeblich am Bau der Eisenbahnlinie von Valparaison in Chile beteiligt war. Eine bedeutende Persönlichkeit, die im Verborgenen agierte, war Numa Bouté, ein wichtiges Mitglied der Résistance in Brüssel während des Zweiten Weltkriegs. Diese Galerie von berühmten Persönlichkeiten, zu denen herausragende Talente in Technik, Wissenschaft und Kunst gehören, hat wesentlich zum Ruhm von Mussy beigetragen.
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