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FRAMERIES
Abenteuerpark Wissenschaft ? PASS


Photos 11094885.JPGDer Park ist seit dem 5. Mai 2000 für die Öffentlichkeit zugänglich. Er wurde von der Region Wallonie gegründet, um den Bürgern und vor allem jungen Menschen einen Zugang zu Wissenschaft, Technik und Industrie zu verschaffen (wie es in allen anderen europäischen Ländern schon geschehen ist). Das Hauptziel des PASS ist es, den Menschen zu vermitteln, wie sich die Welt durch die Entwicklung von Wissenschaft und Technik verändert hat. Hier wird Wissenschaftskultur mithilfe modernster interaktiver Medien begreifbar gemacht, und lässt man sich auf das Abenteuer Wissenschaft ein, begreift man sehr schnell, dass es sich um ein faszinierendes, allen zugängliches Thema handelt, das ein Stützpfeiler der Menschheitsgeschichte ist. Im PASS hat der Besucher die Möglichkeit, Wissenschaft auf aktive und interaktive Weise zu erfahren-das Erlebnis ist ebenso lehrreich wie spielerisch, gleichermaßen seriös und kurzweilig, und Überraschungen warten überall. Auf 10 000 m_ begegnen ihm die unterschiedlichsten Themen: Ressourcen, Genetik, Gesundheit, Ernährung, "das Lernen", Sport, Geld, Roboter, Meteorologie, Fernsehen, nachhaltige Entwicklung u.v.m. Daneben warten Werkstätten, ein Panoramaaufzug, eine Abraumhalde, ein Abenteuergarten, ein Spielplatz usw. Inzwischen ist der PASS nach sechs Jahren Arbeit und vier Jahre nach seiner Öffnung (Mai 2000) für Familien, Schulen und weitere Gruppen vollständig fertig gestellt.Ihre Zufriedenheit mit dem Park und die Besucherrekorde sprechen für sich. Der Park befindet sich auf dem Gelände einer denkmalgeschützten Zeche (Crache-Picry), die ihre Pforten 1961 geschlossen hat. Die 28 Hektar große Anlage befindet sich auf dem Gebiet der Gemeinden Frameries und Bergen (Mons). Die eindrucksvollen Gebäude in der Industriearchitektur der 1950er-Jahre mit ihren klaren Strukturen stehen seit 1989 unter Denkmalschutz. Auf Betreiben der lokalen und regionalen Behörden wurde die ehemalige Zeche in Frameries 1997 als Standort für das erste Zentrum für Wissenschafts- und Technikkultur in Belgien ausgewählt. Finanziert wurde das Projekt mit Unterstützung der Europäischen Union. Nach einem europaweiten Ausschreibungsverfahren wurde die Gestaltung der Gebäude dem renommierten französischen Architekten Jean Nouvel übertragen, der weltweit für seine Gestaltung kultureller Räume bekannt ist und als Fachmann für Industriearchäologie gilt. Bei seiner Arbeit geht es ihm stets darum, die Geschichte eines Standortes zu respektieren und gleichzeitig einer Modernität Raum zu geben, die Zeugnis von Funktion und zeitgeschichtlichem Ursprung eines Standortes gibt. Der Abenteuerpark Wissenschaft ist eine mehr als gelungene Umsetzung dieses Konzepts. In seiner nüchternen, ausdrucksstarken und funktionellen Architektur finden die Materialien der industriellen Gebäude Verwendung-profilierte stählerne Wandverkleidungen, geschliffener Beton, Stahlträger, wodurch eine enge Verbindung mit seinem Standort geschaffen wird. Jean Nouvel hat auf dem gesamten Gelände der ehemaligen Zeche einen Park mit 10 000 m_ Ausstellungsfläche mit interaktiven Bereichen und Raum für Museumsveranstaltungen sowie einen Garten von 28 Hektar Größe geschaffen.
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