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Musson
Bergbaumuseum Halanzy


Photos 03204351.JPGMinette ist ein Mineral mit einem sehr geringen Anteil an phosphorhaltigem Eisen. In Halanzy und Musson wurde es im Stollenabbau gefördert. Die erste Erwähnung der Förderung des Minerals an diesem Ort geht auf das Jahr 1739 zurück, als ein Bergarbeiter in einem eingestürzten Stollen begraben wurde. Der erste Antrag auf Erneuerung der Konzession wurde 1821 gestellt. Das Mineral wurde mit Karren zum Ofen David de Châtillon (Saint-Léger) befördert, wo es zu Gusseisen für Kaminplatten und Säulenöfen verarbeitet wurde. 1882 erwarb die Firma Boël die Förderkonzession und übernahm den Abbau des Minerals bis 1978, dem Jahr der endgültigen Schließung der Mine. M. Noben, einem Bürger von Halanzy, ist es zu verdanken, dass dieses wichtige Stück Geschichte nicht sang- und klanglos untergegangen ist. Er hat hoch über dem Dorf, nur einen Steinwurf von Frankreich entfernt, ein Museum ins Leben gerufen, das die Erinnerung an das Leben der Bergleute in der Zeit von 1880 bis 1970 wach hält. Dort findet sich alles, was zur Förderung des Minerals notwendig war: Bohrer, Spitzhacken, Sprengstoff usw., daneben eine Lokomotive, Loren und die persönliche Ausrüstung des Bergmanns: Helm, Lampe u.v.m. Photos, Bücher, Plakate und eine Mineraliensammlung vervollständigen die Ausstellung. Hier wird die Geschichte des Bergbaus in Halanzy lebendig!
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