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Freilichtmuseum von Viroin

TREIGNESCarte wallonie

 

Description

Informations pratiques

Avantages

Konferenz, Praktikum, Seminar, Veranstaltung [fr]

Fotogalerie

Documentations [fr]

Publications [fr]

Infrastructure

Dans la région ... [fr]

 

Ecomusee du Viroin - asbl DIRE

Rue Eugene Defraire, 63

5670 TREIGNES

060/39.96.24

www.ecomuseeduviroin.be

bbarbier@skynet.be

Völkerkunde   Regional   Geschichte

 

Description

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Collections

Das Freilichtmuseum zeigt die wichtigsten früheren Handwerksberufe in der Region zwischen Sambre und Maas. Mehr als 6.000 Werkzeuge veranschaulichen die Gewerke, die einst zur Wirtschaftskraft der Region beitrugen: Tischler, Zimmerleute, Holzfäller, Holzschuhmacher, Küfer, Korbmacher, Gerber, Sattler, Schuhmacher und mehr. Es finden sich auch circa 150 Maschinen, die die Geschichte der Landwirtschaft in Belgien zwischen 1850 und 1950 vergegenwärtigen. Nicht nur Werkzeuge oder Maschinen können Zeugen einer Region sein, sondern auch die Menschen. Das Freilichtmuseum ist auf die "Leute aus der Gegend" zugegangen, und auf das, was sie gesehen, gehört oder erlebt haben. Die Erzählungen dieser Dorfbewohner, die das Leben in dieser Region im letzten Jahrhundert beschreiben, wurden hier aufgenommen, niedergeschrieben und archiviert. Das Schlossgut ist ein beachtlicher Architekturkomplex in der Dorfmitte. Seit seiner Erbauung im 16. Jahrhundert spiegelt es die bewegte Geschichte der Region wider. Der quadratische Turm stammt aus dem 16. Jahrhundert. Der Verteidigungscharakter, für die mittelalterliche Bergfriede als Vorbild genommen wurden, ist eher symbolischer Natur. Der Bergfried bot dem Eigentümer und seiner Familie Schutz vor Banden: Herumtreiber, unterbezahlte Soldaten oder burgundische, Lütticher oder französische Truppen, die sich das Gebiet gegenseitig streitig machten. Im 17. Jahrhundert wurde der Turm an seiner Nordseite durch ein Gebäude erweitert, das über einem Blindkeller errichtet wurde. Im 18. Jahrhundert bietet der Bau durch die Raumhöhen und die Fensterausmaße einen klaren Gegensatz, wodurch mehr Licht in die Räume gelangt-Zeugnis eines neuartigen Komforts und der Tatsache, dass man nach der Unterzeichnung der Verträge von 1715 darum bemüht war, sich in einem Klima der wiedergewonnenen Sicherheit zu zeigen. Die im rechten Winkel zur Straße hin angelegten alten Stallungen datieren aus dem 18. Jahrhundert, ebenso die weitläufige Scheune, die schrittweise erbaut und im Jahr 1979 durch Brandstiftung zerstört wurde. Im 19. Jahrhundert erfolgte der Bau des Gesindehauses, das sich auf einer höher gelegenen Terrasse befindet.

Bâtiment